Young Buck x The Game – Hate On Us

Januar 4, 2009

DJ Haze bringt wohl bald ein Album und hat dazu Young Buck und The Game auf einen Track gebracht.

DJ Haze – Hate On Us f. Young Buck & The Game

Bonus: Ciara – Never, Ever (Feat. Young Jeezy) (Produced by Polow Da Don)


100 Rap Songs of 2008

Januar 2, 2009


Rizoh vom TheRapUp Blog war mal so motiviert seine Top 100 von 2008 hochzuladen. Die Auswahl ist ansich wirklich sehr gut geworden. Ich hörs grade druch und kann nicht klagen.

The Rap Up Presents: Top 100 Rap Songs of 2008

Tracklist:
100. Jay-Z – “Jockin’ Jay-Z (Dope Boy Fresh)”
99. Amanda Diva – “Windows Over Harlem”
98. Illa J – “R U Listening” (Feat. Guilty Simpson)
97. The Cool Kids feat. Lil’ Wayne – “Gettin’ It”
96. Nappy Roots – “Good Day”
95. EPMD – “Roc Da Spot”
94. N.E.R.D. – “Anti Matter”
93. Wale & Brother Ali – “2nd Time Around”
92. Kidz in the Hall – “Love Hangover” (Feat. Estelle)
91. Big Boi – “Sumthin’s Gotta Give” (Feat. Mary J Blige)
90. A.C. – “New Soul”
89. Eminem – “I’m Having a Relapse”
88. Crooked I – “Dream Big” (Feat. Akon)
87. Breeze Evahflowin’ – “Radio Song”
86. Guilty Simpson – “Run” (feat. Sean Price & Black Milk)
85. Sway – “Jason Waste”
84. Skyzoo – “The Necessary Evils”
83. Freeway – “When I Die” (Feat. James Blunt)
82. Snoop Dogg – “Press Play” (Feat. Kurupt)
81. Rukus – “The Boom and The Bap”
80. Charles Hamilton – “Brooklyn Girls”
79. Mickey Factz – “Don’t Be Light”
78. Soulbrotha – “Born for a Purpose”
77. Lil Wayne – “Mr. Carter”
76. GZA – “Paper Plate”
75. Ill Bill – “Society Is Brainwashed”
74. Little Vic – “Sister Morphine”
73. Atmosphere – “Guarantees”
72. The Game – “My Life”
71. Estelle – “American Boy”
70. Raekwon – “The G-Hide” (Feat. Ghostface Killah)
69. Murs – “Can It Be”
68. Ludacris – “I Do It for Hip Hop” (feat. Nas & Jay-Z)
67. 88 Keys – “Stay Up” (Feat. Kanye West)
66. Wale – “Go Mode” (Feat. Bun B & Pusha T)
65. Fonzworth Bentley (feat. Kanye West & Andre 3000) – “Everybody”
64. Bun B – “Damn I’m Cold” (Feat. Lil Wayne)
63. Young Jeezy – “Put On” (Feat. Kanye West)
62. Ill Bill – “My Uncle”
61. eMC – “Traffic” (Feat. Little Brother)
60. The Grouch – “Artsy”
59. Blu – “It’s Okay”
58. Ice Cube – “Gangsta Rap” Remix (Feat. Scarface & Nas)
57. N.E.R.D. – “Everyone Nose”
56. Termanology – “How We Rock” (Feat. Bun B)
55. DJ Muggs & Planet Asia – “9MM”
54. The Roots – “Rising Down” (feat. Mos Def & Styles P)
53. Foxy Brown – “Too Real” (Feat. AZ)
52. Jay Electronica – “Exhibit A (Transformations)”
51. Scarface – “Emeritus”
50. Royce da 5′9″ – “Shake This”
49. Snoop Dogg – “Neva Have 2 Worry”
48. Atmosphere – “You”
47. Statik Selektah (w/ Bun B & Cory Mo) – “Get Out the Way”
46. Pacewon and Mr.Green – “Children Sing”
45. Killer Mike – “Pressure” (Feat. Ice Cube)
44. The Alchemist – “Therapy” (Feat. Evidence, Blu & Kid Cudi)
43. Pharoahe Monch – “Broken Heart”
42. Common – “Gladiator” (Feat. Pharrell)
41. Black Milk – “Give the Drummer Sum”
40. Q-Tip feat. Norah Jones – “Life Is Better”
39. Saigon – “Believe It” (feat. Red 5)
38. Joell Ortiz – “Memories”
37. Joe Budden – “Who”
36. Ludacris – “Undisputed”
35. Large Professor – “The Hardest” (Feat. AZ & Styles P)
34. The Game – “Letter to the King” (Feat. Nas)
33. Pacific Division – “Taste”
32. B.O.B. – “Generation Lost”
31. The Knux – “Cappuccino” (Remix)
30. Sheek Louch – “Good Love”
29. Jadakiss – “From Now Til’ Then”
28. Lil Wayne – “A Milli”
27. Q-Tip – “Gettin’ Up”
26. Kidz in the Hall – “Drivin’ Down the Block (Low End Theory)”
25. Wale – “The Kramer”
24. J Live – “The Upgrade” (Feat. Posdnuous & Oddisee)
23. Rhymefest – “Stolen”
22. Nas – “Sly Fox”
21. Buckshot & 9th Wonder – “Hold It Down” (feat. Talib Kweli & Tyler Woods)
20. Busta Rhymes – “I Got Bass”
19. Young Jeezy – “My President” (Feat. Nas)
18. T.I. & Jay-Z – “Swagga Like Us” (Feat. Kanye West & Lil Wayne)
17. Jay-Z – “History”
16. Ludacris – “MVP”
15. T.I. – “No Matter What”
14. Statik Selektah – “To the Top” (w/Saigon, Cassidy, Termanology)
13. B.o.B. – “I’ll Be in the Sky”
12. Nas – “Black President”
11. Q-Tip – “Move/Renaissance Rap”
10. Jake One (w/ Brother Ali & Freeway) – “The Truth”
9. Kid Cudi – “Day ‘N’ Nite”
8. Elzhi – “Motown 25″ (Feat. Royce da 5′9″)
7. Busta Rhymes – “Don’t Touch Me (Throw da Water on ‘Em)”
6. The Roots – “Rising Up” (Feat. Wale & Chrisette Michele)
5. Lil Wayne – “Dr. Carter”
4. Nas – “Queens Get the Money”
3. Reks – “Say Goodnight”
2. Jay Electronica – “Eternal Sunshine (The Pledge)”
1. Big Boi – “Royal Flush” (Feat. Raekwon & Andre 3000)


Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten „Von Praktikanten und Guerillas – Niemand an der Ecke singt Schlager wie wir!“

Dezember 14, 2008


„Von Praktikanten und Guerillas – Niemand an der Ecke singt Schlager wie wir!“

Die Jubliäumsausgabe – 40 Kolumnen and still runnin`!


1.Weihnachten im…Hip Hop Himmel!

Da unser letzter Besuch schon eine gefühlte Ewigkeit her ist, habe ich beschlossen, den Jungs  mal wieder einen Besuch abzustatten. Gerade Weihnachten bietet sich da an. Vor den schneebedeckten Himmelspforten steht Eazy-E, ein Bein angewinkelt, und sorgt dafür das keine Busters und Po-po`s reinkommen. Drinnen herrscht geschäftiges Treiben: Big L und Bloodshed hören, ungläubig mit den Köpfen schüttelnd, die neue Weihnachts-CD von Jim Jones, Biggie und Pun freestylen um die letzte Entenkeule, Buffy beatboxt dazu und 2Pac referiert leidenschaftlich vor einer Gruppe gelangweilter Engel über das Leid der Weihnachtselfen. ODB, Pimp C und Mac Dre liegen, berauscht von Codeinpunsch und Stechapfelmus, unterm Esstisch und stammeln wirr vor sich hin. Dilla sitzt apathisch am Klavier und komponiert ein sechsstündiges Orchesterstück, während sich Jam Master Jay hungrig an Cüüürbis Jacksons altem Oberkörper bedient. In jedem der neun Löcher steckt übrigens eine Cocktailtomate. Party Arty sucht verbissen nach einem Battle-Partner und Scott La Rock erklärt Proof warum Hip Hop nur aus der South Bronx kommen kann. Nur einer hat keinen Spaß: Prince Ital Joe. Er sitzt alleine in einer Ecke seit die anderen herausgefunden haben, dass er mal Tracks mit Marky Mark gemacht hat. R.I.P. und schönes Fest!   

2.Deutschraps Indiskretion!

Wenn du ein Problem mit deiner Familie, deinen Freunden oder deinem Arbeitgeber hast, mit wem redest du dann zuerst darüber? Genau, mit Millionen von anonymen Internet-Usern! Damit liegst du voll im Trend, denn auch die deutschen Rapper machen das nicht viel anders. Dank Youtube und Myspace sind sie in der Lage, den Rest der interessierten und/oder gelangweilten Rapublik über die neuesten Entwicklungen zu informieren. So verkündete Hengzt vor einiger Weile noch, dass sein neues Rapalbum doch nicht erscheinen werde, da sein Label sich aus Angst vor einer erneuten Indizierung weigern würde. Wow. Soweit ich mich erinnern kann, besteht Murderbass nicht aus älteren Managertypen, die Kaviarkaugummi kauend in Bürotürmen hocken, sondern aus Atzen von ihm. Oder nicht? Jetzt wurde jedenfalls wieder zurückgerudert und das Album kommt doch. Ein anderer Rapper, der freimütig Interna ausplauderte, ist sido. Im Interview mit Toxik bekannte er, offensichtlich under the influence of irgendwas stehend, dass Fler und Bobby nix mehr verkaufen, er den Aggro-Karren deshalb immer alleine aus dem Dreck ziehen müsse und das er nichts gegen einen neuen Deal, entweder bei Aggro oder woanders, hätte. Die Bosse werden es ihm gedankt haben! 

3.Der reichste Praktikant der Welt!

Kanye West ist einer der konsequentesten und ehrlichsten Promi-Musikanten der letzten Jahre. Während noch alle davon reden das sie ihr Ding machen, macht er es schon längst. Das ist eigentlich seit College Dropout so und wahrscheinlich schon seit seinem allerersten Beat. Seien wir doch mal ehrlich, am Ende macht er nichts anderes, als das was er will. Und zwar immer. Wer kann das schon von sich behaupten? Nicht schwer, sagt ihr, der ist ja auch  Millionär und kann es sich leisten Unfug zu machen. Stimmt, aber den Erwartungen von Millionen Augen und Ohrenpaaren zu entsprechen ist umso schwerer. Besonders wenn man etwas schafft, das einem am Herzen liegt und das dann niemand so richtig mag. „808s & Heartbreak“ ist so ein Fall von unerwiderter Liebe. Die Verkaufszahlen sind nicht berauschend, die Blogger hassen es größtenteils und viele Fans der ersten Stunde können sich nicht entscheiden, ob sie angeekelt oder einfach nur maßlos enttäuscht sind. Ganz ehrlich, was habt ihr erwartet? Eine Rückkehr zu gechoppten Soulsamples? Ein neues „Stronger“? Neue Sonnenbrillentrends? Wenn er verlassen wird und seine Mutter stirbt und er dann der Meinung ist er müsste singen, dann lasst ihn doch singen und euch mal drauf ein. Schmerz und Trauer sorgten ja schon oft für hervorragende Musik, so pervers das auch klingen mag. Außerdem: Dudley Perkins kann auch nicht singen und macht es trotzdem. Kanye hört jetzt jedenfalls erst mal auf und macht Mode. Natürlich nicht so wie jeder, sprich  eigene Modelinie die keinen interessiert und kackhässlich ist, sondern als Praktikant bei Louis Vuitton. Darauf hat er halt gerademehr Bock. Verständlich! 

4.Ey, tutet uns supporten, sonst tuten wir euch gedisst werden!

Klingt wie der Titel eines neuen Albums aus den Untiefen deutscher Kriminellen-Mundart, ist aber vielmehr eine reale Aufforderung, mit der sich Donni und meine Wenigkeit letzte Woche konfrontiert sahen. Eine obskure Rapperclique aus Berlin lud ein Video hoch, in dem sie, von unpassenden Bildern unterlegt, irgendeinen anderen irrelevanten Rapper dissen. Soweit nichts Besonderes, passiert in Deutschland jeden Tag tausendmal. Mit dem Unterschied, dass die Jungs, die mit ihrem sprachlichen Unvermögen ganz offen umgehen („Wir tuten dich unterstützen, dafür tutest du uns dissen…“!!!), das ganze ein Schwänzengäng-Exclusive nannten. Da wir diese Asseln nicht kennen und auf keinen Fall mit ihrem verfehlten Soundentwurf in Verbindung gebracht werden wollen, forderte ich sie auf, unseren Namen aus dem Titel zu nehmen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall Sprachrohr der Crew und offensichtlich LRS-Patient, gemacht. Ihrer Ansicht nach passt das schon so, denn sie hätten das ja für uns gemacht weil sie den Blog so feiern. Moment mal! Aber er hatte kein Einsehen und meinte dann wortwörtlich: „wir werden uns heute beraten ob wir ein disstrack gegen euch machen müssen“. Und das war grammatikalisch noch sein bester Satz. Letztendlich entfernten sie es, aber nicht ohne uns noch für den Tod von Hip Hop, den Erfolg von Lil Wayne und das Ende jeglichen Community-Gedankens verantwortlich zu machen. Den „Disstrack“ gab es aber trotzdem. Er ist großartig geworden. Donni meint ja, dass es nur Satire sein kann. Ich hoffe es zumindest!

5.Neid is ne Schlampe…und zwar ne hässliche!

Kennt ihr die tragische Geschichte von Jaz-O? Es waren einmal zwei Jungs, die lebten in den Marcy Houses, einer großen, tristen Sozialbauwohnung in Brooklyn. Beide waren arm und liebten Rap. Einer von beiden sollte später ein schwerreicher Rapper und Unternehmer, sowie der Ehemann von Beyconcé werden. Der andere niiirrrcht. Auflösung folgt! Beide waren in der Crew High Potent, die sich aber schnell wieder auflöste. Einer der beiden war schon etwas besser und erfahrener und bekam Ende der 80er einen Deal. Er veröffentlichte sein Debüt und featurete auf der erfolgreichen Single „Hawaiian Sophie“ natürlich seinen Partner und sorgte so dafür, dass dieser sich einem breiteren Publikum vorstellen konnte. Zieht euch unbedingt mal das Prinz von Bel-Air-mäßige Video rein! So ging das los mit dem Jigga, der damals den hektischen Fu-Schnickens-Style fuhr und damit noch so weit vom swaggernden Über-Hustler entfernt war wie Scatman John. Die Jahre verflogen und plötzlich kam „Reasonable Doubt“. Der Rest ist Geschichte. Und Jaz-O? Der beschimpfte Jigga letztens mal wieder in einem Video. Da steht er in der alten Hood und betont, dass er keinerlei Security hätte. Kostet ja auch. Er behauptet dann noch, Jigga käme nicht von hier und das der sich bloß nicht blicken lassen soll. Das traurige Finale: er zündet seinen Rocawear Hut an und geht. Einen McMissgunst, bitte!

6.Der (späte) Guerilla-Sieg der anderen drei Elemente!

Diese Theorie von der strikten Einteilung der Hip Hop Kultur in vier Elemente vertritt ja heutzutage kaum noch einer. Beziehungsweise interessiert diese mühselige und leidliche Debatte  einfach keinen mehr und am Ende macht eh jeder seins. Einteilung hin, Ausgrenzung her. Erst kürzlich erfuhr ich, dass Falk über just diese „fälschliche Einteilung“ an meiner jetzigen Uni referierte. Hätte ich mir gerne angehört. Wäre sicherlich auch erquicklicher und interessanter gewesen als Spaxs rührselige Ausführungen zu dem Thema, die sich Farid Ständer und meine Wenigkeit vor zwei Jahren reingezogen haben. Vergessen wir das alles mal und gehen einfach davon aus, dass es diese vier Elemente gibt und sie in friedlicher Koexistenz vor sich hin breaken, sprühen, scratchen und rappen. Oftmals schimpfen ja die Vertreter der ersten drei Elemente  über Rap, weil Rap die ganze mediale Aufmerksamkeit und haufenweise Geld bekommt. Aber stimmt das auch? Ich sage nein, zumindest nicht in Deutschland und auch nicht was das Geld angeht. Klar, die Webseiten, Foren, Magazine und Fernsehformate behandeln zu 90% Rapper und worüber die rappen. Aber reden wir doch mal über Geld. Wie viele deutsche Rapper können wirklich von ihrer Musik leben? Normal leben, ohne Villa und Ferrari, denn das kann hier nur einer. Nicht besonders viele. Die meisten arbeiten nebenbei oder…auch nicht. Es gibt aber bedeutend mehr Breaker, Sprüher und DJs die von ihrer Passion leben können, weil sie diese zu einem normalen Beruf gemacht haben. Egal ob Tanzschule, Grafikbüro oder Club, diese drei Elemente sind definitiv in der sog. Corporate World angekommen und werden ernst genommen. Rap leider (immer noch) nicht. Und woran das liegt, müssen die Akteure wohl selber entscheiden! 

7.Die Rezession frisst ihre Kinder!

Armer, reicher Cüüürbis. Letztens gab er bekannt, durch die Börsenturbulenzen einen ganzen Batzen Monetos verloren zu haben. Genauer gesagt ein paar Millionen! Das Mitleid hält sich erwartungsgemäß in Grenzen. Denn neben dem frechen Frettchen von der Ostküste  gibt es noch ein paar Millionen Menschen die Geld verloren haben. Oder ihre Häuser, Autos, Jobs und sonstige Luxusartikel die man sich so als Otto Nichtrapmogul leistet. Darauf das er ganz nebenbei auch der bestverdienenste Rapper des vergangen Jahres war, soll an dieser Stelle auch nicht weiter eingegangen werden. Es herrscht eben Rezession und da macht man halt mal mit, um dem Volk seine Anteilnahme zu demonstrieren. Seht her-ich bin einer von euch! So wie Jeezy, der sein letztes Album passenderweise „The Recession“ nannte. Ob er damit auf seine lyrische Weiterentwicklung oder die wirtschaftliche Situation anspielen wollte, wird auch nach dem Hören nicht so richtig klar. Etwas ernster geht es bekanntermaßen bei Dame Dash zu, dessen finanzielle Situation sich immer mehr verschlechtert. Aber auch Suge Knight und das ehemalige TLC-Mitglied T-Boz sind dabei ihre Häuser zu verlieren und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis weitere Musikanten und Möchtegern-Mogule folgen. Chi Ching!

8.He just died in my arms last week!

Irgendwann musste es ja mal passieren. Nach einem Jahr Dauerbeanspruchung gab mein Ipod letzte Woche seinen Geist auf. Er ist zwar nicht explodiert und geht immer noch an, aber er weigert sich inständig Lieder abzuspielen, springt dafür aber beständig vom ersten Track eines Albums zum siebenten und präsentiert mir eine sehr eigenwillige Farbumgestaltung der Cover oder lässt sie einfach weg. Das ganze passierte mir natürlich ausgerechnet an dem Tag, an dem ich ihn wegen der vielen Freistunden und Wege am dringendsten gebraucht hätte. Er ließ mich also im Stich und dämmerte friedlich vor sich hin, während ich mit einer völlig vergessenen Problematik konfrontiert wurde: Gespräche in  öffentlichen Verkehrsmitteln (ach ja meinen Gallardo hatte es am selben Tag auch erwischt..). Unsicher und völlig irritiert setzte ich mich so weit hinter wie es ging und starrte angestrengt aus dem Fenster. Normalerweise hätte ich mir in dieser Situation Kalkofe reingezogen oder irgendein bescheuertes Mixtape, aber so wurde ich zum Zuhören verdonnert. Zwei unnatürlich unschöne Höllenbewohnerinnen auf Erdurlaub unterhielten sich lautstark darüber, ob der Student vor ihnen, der sich von seiner Begleitung wiederrum mit den Worten „Lass es dir heute Abend munden“ verabschiedete, schwul sei oder nicht. Als dann noch ein Handy klingelte („Sexy Back“) und ein höchstens zehnjähriges Mädchen ranging, um ihrer Mutter stolz zu verkünden, sie hätte dreißig Euro bei Douglas gelassen, wollte ich nur noch eines tun: einen Kuchen aus Steve Jobs Adamsapfel und Augäpfeln backen!

9.Die Überschrift  von Punkt 5 umschreibt auch Soulja Boy!

Der dümmliche Sohn von Splinter und Biene Maja ist wie ein zutrauliches Stinktier. Man möchte mit ihm so wenig Zeit wie möglich verbringen und wünscht ihn sich weit weg. Doch  dann kommt er jedes mal wieder an und man beschäftigt sich mit ihm, getrieben von Mitleid und der Hoffnung auf Besserung, so lange bis er wieder was von sich gibt. Dann wird er wieder unausstehlich. Diesmal ist es eine neue Marketingstrategie, die sich der crankende Hobbit ganz alleine ausgedacht hat. Er möchte nämlich von seinem neuesten Machwerk eine Million Exemplare absetzen. Und zwar innerhalb der ersten Woche. Um dies zu erreichen, fordert er nun all seine Myspace und Youtube-Freunde per Mysppace und Youtube dazu auf, sein Album in der ersten Woche zu kaufen. Und zwar eine Million mal! Insgesamt natürlich, denn sonst würde er ja eine Milliarde verkaufen und das wäre das Startsignal für die Romulaner, mit der Zerstörung des blauen Planeten zu beginnen. Wie er darauf kommt, dass das klappen könnte, weiß kein Mensch. Aber das es nicht klappen wird, weiß jeder. 1998 is over!  

10.Was macht eigentlich…!

Benzino? Der Bostoner Rapper, Label-Chef und Miteigentümer der ehemaligen Hip Hop Bibel „The Source“ hat einen derart rasanten Abstieg hingelegt, dass man ihm dafür eigentlich die „Zlatko Ehrenmedaille“ verleihen sollte. Alles begann damit, dass sein Kumpel David May zusammen mit Jon Shecter 1988 die Source gründete. Dieses Magazin wandelte sich später, wie allgemein bekannt sein dürfte, vom simplen Newsletter zum einflussreichsten Hip Hop Magazin des Universums. Und das wäre es auch heute noch, gäbe es da nicht diesen seltsamen Mann, dessen Name einem sofort diesen typischen Tankstellengeruch ins Gedächtnis ruft. Benzino, der sich immer gern als einzig relevanten Bostoner inszenierte, ganz so als gäbe es Edo G. und die Kreators nicht,  war anfangs nur Mitbesitzer, nahm aber bald schon vermehrt Einfluss auf die Berichterstattung. So ließ er einem Album seiner eigenen (völlig unbedeutenden und erschreckend untalentierten) Crew eine lächerlich hohe Wertung geben und legte sich mit Eminem an, was bisher noch keinem gut getan hat (Ja Rule hat mir zumindest gestern im McDrive den Milkshake ans Fenster gereicht). Irgendwann sprangen die meisten Anzeigenkunden ab, das Geld wurde knapp und die ersten Klagen prasselten ins Haus. Viele Leser wechselten zum XXL-Magazin und der Einfluss des ehemals einflussreichsten Hip Hop Mediums geht gegen Null. Benzino wurde zwar vor zwei Jahren durch den Vorstand entmachtet, aber erholt hat sich das Heft noch immer nicht. Um Snaga zu zitieren: „…und das hast du ganz alleine geschafft“ Bravo!


Danke fürs Lesen!

 

In diesem Sinne-besinnt euch mal wieder auf die guten, alten Zeiten und hängt mit eurer Gang in der Hood ab…so wie die Diplomats! BunteBoysBrauchenBunteBandanasGäng, Bitches!


PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Jawoll, das war die vierzigste Kolumne. Dankeschön für die Treue!

PPPS: R.I.P. Party Arty

PPPPS: Kann es sein, dass der kanadische Rapper Drake aussieht wie Fard?

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de


Alibi Kolumne – Die 10 unfickbaren Sonntagsfakten „Von Gefallenen und Verbrannten – Niemand an der Ecke hat Schwager wie wir!“

November 23, 2008

„Von Gefallenen und Verbrannten – Niemand an der Ecke hat Schwager wie wir!“

1.Weihnachten bei…DJ Khaled!

Da sich die Weihnachtszeit unaufhörlich nähert (in den Kaufhäusern hat sie sogar schon begonnen), werde ich euch in den nächsten Wochen zeigen, wie die Größen der Rap Industrie Weihnachten feiern. Ho ho ho! DJ Khaled hat in seine Villa in Miami geladen. Alle Freunde und Geschäftspartner sind gekommen und zusammen sitzt man um den lila und rosa behängten Tannenbaum. „Yo Khaled, you a muslim. You don`t do Christmas!“ grummelt Rick Ross, der wegen seines Geschenks (die Polizeiuniform aus dem YMCA-Video) schlecht gelaunt ist. „I KNOW..BUT WE THE BEST..WE THE CHRISTMAS..WE THE SANTA CLAUS!” schreit der Gastgeber aufgeregt und springt wild gestikulierend durch den Raum. Fat Joe liegt  im Weihnachtsmannkostüm auf dem Esstisch, ein Hühnerbein ragt ihm aus dem Mund. Birdman beobachtet sorgevoll seinen Sohn, der mit seinem neuen Spielzeug, einer diamantbesetzten, mit Mars-Kräutern gefüllten Crackpfeife, auf dem Teppich rumtollt. „Wayne, do you like your gift?“ „Mula mula, hula hula, Weezy shmeezy” brabbelt der Befragte zufrieden und rollt sich kichernd unter den Baum. Da betreten Akon und T-Pain den Raum. „Christmas Muuuuusic!“ Beide strahlen wegen ihrer Geschenke: ihr Label hat ihnen ein Auto-Tune Plugin auf die Stimmbänder installieren lassen. Vor dem Zubettgehen gehen alle in den Garten, wo Young Jeezy bereits fleißig Schneemänner gebaut hat. Traumhaft!    

2.Die neue Mongo Clikke…nur anders!

Wird das noch mal was bei den Deluxe-Füchsen? Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass Sam seinen Fokus verloren hat und sein Ich im Spiegel sucht. Anstatt eines neuen (und dringend notwendigen!) Soloalbums, ballert er im Dezember eine weitere Label-Compilation raus. Der Titel „Liebling, ich habe das Label geschrumpft“ entbehrt nicht eines gewissen Humors. Resignierend, ehrlich oder einfach nur schwarzhumorig? Wahrscheinlich von allem etwas. Das Line-up besteht ja laut Pressemitteilung nur noch aus Tua und Ali A$, was wiederrum die Frage aufwirft, was wohl mit dem Rest geschehen ist!? Die Headliners haben sich ja, soweit ich informiert bin, aufgelöst und werden nun solo versuchen, die deutsche Raphörerschaft in ein Heer von Narkoleptikern zu verwandeln. Das Illo auf der Compilation nicht dabei sein wird, ist da schon überraschender. Waren die nicht Buddies seit Tag eins? Und was ist mit diesem Blade? Die 74€ für eine Fahrt von Köln nach Hamburg wollte Sam wahrscheinlich nicht mehr zahlen. Ach Mensch, Hip Hop Sam macht`s einem aber auch schwer!

3.Pleitegeier Pt. 1: Wenn die Pro-Keds nicht mehr laufen!

Ganz ehrlich, Dame Dash ist der Letzte an den ich gedacht hätte, beim Stichwort „gescheiterter Hip Hop Entrepreneur“. Na gut, vielleicht der Vorletzte, denn die goldenen Roc-Zeiten sind ja wirklich vorbei. Und dennoch, der slicke Harlemese war immer DER Inbegriff des Hustlers, der Prototyp des kreativen Businessmannes. Sympathischer und witziger als Diddy war er allemal und es gab mal eine Zeit, da dachte Dame (und viele Andere auch) das er den Bad Boy zahlenmäßig ein-und überholen könnte. Ich weiß noch, wie er damals von seinem „In fünf Jahren zum Milliardär“-Plan sprach, was gar nicht so abwegig klang, schließlich hatte er vor einem Jahr noch 250 Mio. Und jetzt, ein Jahr später, ist er pleite und  keiner weiß wie er das geschafft hat. Wodka, Klamotten, Schuhe, Filme, Musik-es gab nichts, in das er nicht involviert war und jetzt kann er nicht mal mehr 714 $ im Monat für seinen Chevrolet Tahoe zahlen. Traurig. Sein Ex-Partner Jigga und dessen Frau haben dieses Jahr schon 260 Mio. nach Hause gebracht und auch dem sagenumwobenen Kareem Burke, ehemals stiller Roc-Teilhaber und Dritter im Bunde, scheint es gut zu gehen. Vielleicht schafft es Dash ja mit der patentierten Bahar-Methode zurück an die Spitze!    

4.Danke, Doc!

Wie angekündigt ist Detox nun endlich erschienen. Die Höhlenmalereien in der Höhle von Lascaux kündigten dieses Ereignis ja schon vor einer ganzen Weile an. Und zuletzt schütteten auch noch mal alle Öl ins Terminfeuer, die bei Dre zu Besuch waren und danach zufällig zum Thema Detox interviewt wurden. Ende des Jahres hieß es da immer und tatsächlich ist es nun passiert. Er hat es wirklich geschafft, alle Lästermäuler Lügen zu strafen und sein epochales Jahrhundertwerk in die Läden zu stellen. Die Single ist ja jetzt schon eine Weile draußen und läuft auf allen Kanälen hoch und runter. Und was für eine Single das geworden ist! Baller-Drums aus einem anderen Universum, die eingängigste Melodie seit „Alle meine Entchen“ und ein bedrohlich knarzender Mörderbass. Classic. Ach ja, das Snoop, Bishop Lamont und The Game(!!!) ihre jeweils besten Verses ausgepackt haben, dürfte klar sein. Und auch sonst überzeugt Detox auf ganzer Linie und lässt sogar 2001 älter aussehen als 1999. Alleine der Track mit Joell Ortiz, Raekwon und dem Maestro himself am Mic ist pures Feuer. Das Warten hat sich also gelohnt und…  *Weckerklingeln*     „Schatz, steh endlich auf und hol den Gallardo aus der Werkstatt. Der König von Bahrain kommt doch dann zum Kaffeetrinken!“ 

5.Flämmchen über Schland!

Der dritte Teil der deutschen Brandstifterserie ist ja nun schon ein Weilchen auf dem Markt und natürlich habe ich mir auch ein Exemplar geholt. Tja, was soll man da groß sagen? Fangen wir mal so an: Schön das der ganze Spuk nun endlich vorbei und die Trilogie abgeschlossen ist. Noch mehr Sprüche über  Körperöffnungen, das Stopfen ebenjener und hahnebüchene Gewaltandrohungen auf Bud Spencer-Niveau könnte mein Hirn nicht ertragen. Obwohl, eigentlich könnte es das, aber ich will lieber für die nächsten sechzig Jahre Platz freihalten. Aber es gab natürlich auch wieder einige Highlights: Dilemma plättet souverän Maze, der (warum auch immer) hartnäckig versucht, dass multikulturelle Snuff Pro-Schwadron als Nazibande darzustellen, Gregpipe und Adi lassen die Berliner Bösegucker um Krankenpfleger Bektas so alt aussehen, dass man jede Minute mit einem gezückten Messer rechnet und natürlich..die verbrauchten Nummerngirls..äh..der müde und gelangweilte Host/Erzieher/Provokateur Staiger..obwohl die Anarcho-Show von Plattenbau und Illvibe war schon cool. Sausympathisch! Bleibt festzuhalten, dass Pillath und Sinan G fehlen und ich mir die restlichen Battles auch noch geben werde. Versprochen! PS: Aus welchem Loch sind eigentlich diese verpennerten Gymnasial-Alkis gekrochen?

6.Realtalk, ohne übertriebenes Waffengelaber!

Gangsta Rap funktioniert schon seit Jahren nach demselben Prinzip. Man redet über seine kriminelle Vergangenheit, die zumeist aus Drogen, leichten Mädels und Kugelaustauschen besteht und dabei bleibt es. Na gut, ab und zu gibt es vielleicht auch mal eine kleine Reiberei mit einem verfeindeten Sprechgesangskünstler (der auch mal kriminell war) oder Ärger mit den Gesetzeshütern. Aber viel weiter sollte man nicht gehen, wenn man gesignt werden und CDs verkaufen will. Das hat Uncle Murda nicht verstanden und deshalb hat ihn Jigga jetzt gekickt. Nicht nur nicht verstanden, sondern gar nicht erst richtig zugehört, hat ein junger Rapper namens Rico Todriquez Wright aus ATL. Der hatte einen entfernten Bekannten (eine 3-Ecken-Atze sozusagen) zweimal angeschossen und kam damit durch. Aber anstatt zu chillen, rappte er  darüber und nannte den Namen des Opfers. Sehr clever! Das Opfer hörte den Song und erkannte sofort die Stimme des Täters. Der wiederrum darf sich nun auf satte zwanzig Jahre Knast freuen. Dummheit wird eben manchmal doch bestraft!

7.Digitaltumor 2.0 – Rap kann so nett sein!

Letztens bei Pilawas Quizsendung. Das Konzept dürfte euch ja bekannt sein: zwei Menschen, die irgendeine fadenscheinige Verbindung haben, quizzen sich zusammen durch Standardfragen und werden in den Denkpausen vom Quizmaster zu ihrer speziellen Beziehung ausgequetscht. In jener Folge waren jedenfalls zwei Typen aus Wuppertal zu Besuch. Es ging schon bei der Begrüßung los. Beide verwirrten Pilawa mit komplizierten Handshakes und antworteten auf seinen verwirrten Blick, dass dies eine „Rapperbegrüßung“ sei. Sofort saß ich aufrecht im (mit edlem, italienischen Leder bezogenen) Sessel und war ganz Ohr…so wie Holyfield vor dem Tyson-Kampf. Die Zwei waren also Rapper. Soso. Richtig cool wurde es aber, als sie das Publikum zum Klatschen animierten (der simple Rhythmus verwirrte die Kartoffeln natürlich) und anfingen irgendwas zu rappen. Kurioserweise war einer der Beiden schon 32 und rappte wie eine Mischung aus Der Wolf und Torch. Der andere rappte eigentlich genauso. Aber sie trugen weder Bandana noch Picaldi, artikulierten sich ordentlich und schienen nicht dumm zu sein. So gesehen hatten sie nichts falsch gemacht und die gängigsten Klischees umschifft. Trotzdem befiel mich dieselbe Fremdscham, die ich immer beim Rama-Spot („Voll fett, Mama!“) bekomme. Gibt’s in Wuppertal keine Ghettos?

8.Pleitegeier Pt. 2: Wenn die Ohrringe verschwinden!

Das Shook Neid pleite ist, weiß inzwischen sogar Peter Zwegats Großmutter. Aber was sie nicht weiß, ist wie er versucht diesen Zustand zu ändern. Über seine „Ich tret meiner Freundin in die Fresse“-Eskapaden habe ich ja schon ausführlich berichtet, aber über seine aktuelle Finanzstrategie war bisher noch nichts bekannt. Aber jetzt wissen wir endlich, wie er es anstellt. Im Jahre 2005 war er auf einer Party von Kanye West, bei der es (völlig überraschend) Ärger gab. Genauer gesagt entstand ein Handgemenge, in dessen Verlauf eine unbekannte Person dem guten Suge ins Bein schoss. Daraufhin verlor er seinen Ohrring, der aber von einem Angestellten gefunden wurde. Dieser angebliche Angestellte, den niemand kannte und eingestellt hatte, versicherte dem Verletzten, dass er den Ohrring aufbewahren und später wieder aushändigen würde. Hat der olle Suge natürlich geglaubt, mit dem Loch im Bein hatte er ja eh keine Wahl. Natürlich ist das gute Stück nie wieder aufgetaucht. Jetzt will Knight 132.000$ (so viel war der Ohrring angeblich wert) von Kanye, weil er an der mangelnden Sicherheit Schuld gewesen sei. Zwei Dinge: Warum geht man mit einem so teuren Ohrring auf eine Party, wenn man weiß, dass man ein Talent für Eskalation hat und warum zur Hölle beschwert sich der ehemals größte Troublemaker im Unterhaltungsgeschäft über so etwas wie mangelnde Sicherheit? Opfer!

9.Der Sumpftroll übernimmt…ob`s dir passt oder nicht!

Ich mag Slug, ich mag Evidence und ich mag auch AZ. Aber ich habe eben auch ein Faible für geistig grenzwertige Künstler. Für Typen die sich wenig um (vermeintliche) Konventionen und Vier Elemente-Zwangsneurosen scheren. Freigeister eben und am liebsten geistig verwirrte Freigeister. Also Wirrgeister. Davon gibt es ja, entgegen aller Unkenrufe, noch ein paar. Und so wie ich Leute wie Doom und Bill dazu zähle, so zähle ich auch einen Lil Wayne dazu. Jawoll,  richtig gehört. Für mich machen die dasselbe. Nur das einer dabei eine Maske trägt, der andere paranoid Charles Manson zitiert und der dritte im Bunde seine Gedanken eben in purpurne Mars-Lava tunkt. Sicher, er schlachtet es am besten aus und hat die findigsten Geschäftspartner/-väter. Aber mal ehrlich, wer hätte vor sechs, sieben Jahren gedacht, dass ein schmächtiger Tattoo-Schlumpf aus den Sümpfen Louisianas, der erfolgreichste und einflussreichste Urban Music Artist der Saison 07/08 werden würde? Genau! Die Verkaufszahlen von Carter 3 steuern der 3(!!!)Mio.-Marke entgegen und es ist ganz stark anzunehmen, dass er die nächsten Jahre genauso weiter machen wird. Nur noch größer, besser und erfolgreicher. Da können noch so viele Realkeeper seinen Hype kleinreden und sich die Ohren zuhalten. Es wird nichts nützen. Einen Wahnsinnigen kann man nicht aufhalten, vor allem nicht wenn er extraterrestrisch ist. Also Pappen rein und lopno’ (klingonisch für Party!)

10.Was macht eigentlich…!

Thomas G. Hornauer? Der selbsternannte „gottgesandte Guru der Anti-Sekte“ beglückt uns schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr im TV (spätabends auf KIKA), sondern nur noch im Netz und auch da nur noch durch Wiederholungen. Leider wurde der Tod von Kanal Telemedial, der durch den Entzug der Sendelizenz eintrat, in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Eine Schande! Dabei hatte G. Hornauer doch zwei wichtige Aufgaben: junge Menschen mit Hang zur Absonderlichkeit zu unterhalten und als Steilvorlage für Kalkofe zu dienen. Mehr wollten wir doch gar nicht. Aber er war eigentlich mehr als nur die Summe seiner Schwachsinnigkeiten (remember Wassermannzeitalter, Energieausgleich und Deutschmarkt?), er war ein lebendiges Movement. Muss man mal so sagen. Vor allem in einer Zeit, in der jeder halbwüchsige Bettnässer meint eine Bewegung gestartet zu haben. Jetzt ist allerdings Schluss mit der energetischen Gehirnspülung und kein Mensch weiß wohin T.G.H. abgetaucht ist. Ich vermute mal, dass er in einer thailändischen Strandhütte sitzt und sich von Liliputanern geschmolzene Überraschungseierfiguren in die Nasenlöcher gießen lässt. Ihr Babbseggl!

Danke fürs Lesen!

 
In diesem Sinne-lasst es euch gutgehen und flüstert Akon mal wieder was Schmutziges ins Ohr…so wie das Zebra auf seinem Schoß! ZooFickMuuusickGäng, Bitches!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!

PPS: Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich die Stimmen von Memphis Bleek und Michael Mittermaier stark ähneln?!

PPPS: Ladet euch Synthman Mikes „Milkshake“-Mixtape runter. Ihr Schaweine ihr!

Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

 


Neue Tracks: The Game, Young Jeezy, Young Buck & Joe Budden

November 22, 2008

Zum Samstag gibt es gleich nochmal zwei nette Tracks aus den USA. Das Budden Ding mit Game gefällt mir dabei aber besser. Als Bonus gibt es noch den Track „The Argument“ von CNN, wo ihr gestern noch das Video bewundern konntet.