
Swizz Beatz – Up In The Club (feat. Lil Wayne)
Bonus: Kanye West, Jay-Z & M.I.A. – Swagger Like Planes (Mick Boogie RMX)

Swizz Beatz – Up In The Club (feat. Lil Wayne)
Bonus: Kanye West, Jay-Z & M.I.A. – Swagger Like Planes (Mick Boogie RMX)

Rizoh vom TheRapUp Blog war mal so motiviert seine Top 100 von 2008 hochzuladen. Die Auswahl ist ansich wirklich sehr gut geworden. Ich hörs grade druch und kann nicht klagen.
The Rap Up Presents: Top 100 Rap Songs of 2008
Tracklist:
100. Jay-Z – “Jockin’ Jay-Z (Dope Boy Fresh)”
99. Amanda Diva – “Windows Over Harlem”
98. Illa J – “R U Listening” (Feat. Guilty Simpson)
97. The Cool Kids feat. Lil’ Wayne – “Gettin’ It”
96. Nappy Roots – “Good Day”
95. EPMD – “Roc Da Spot”
94. N.E.R.D. – “Anti Matter”
93. Wale & Brother Ali – “2nd Time Around”
92. Kidz in the Hall – “Love Hangover” (Feat. Estelle)
91. Big Boi – “Sumthin’s Gotta Give” (Feat. Mary J Blige)
90. A.C. – “New Soul”
89. Eminem – “I’m Having a Relapse”
88. Crooked I – “Dream Big” (Feat. Akon)
87. Breeze Evahflowin’ – “Radio Song”
86. Guilty Simpson – “Run” (feat. Sean Price & Black Milk)
85. Sway – “Jason Waste”
84. Skyzoo – “The Necessary Evils”
83. Freeway – “When I Die” (Feat. James Blunt)
82. Snoop Dogg – “Press Play” (Feat. Kurupt)
81. Rukus – “The Boom and The Bap”
80. Charles Hamilton – “Brooklyn Girls”
79. Mickey Factz – “Don’t Be Light”
78. Soulbrotha – “Born for a Purpose”
77. Lil Wayne – “Mr. Carter”
76. GZA – “Paper Plate”
75. Ill Bill – “Society Is Brainwashed”
74. Little Vic – “Sister Morphine”
73. Atmosphere – “Guarantees”
72. The Game – “My Life”
71. Estelle – “American Boy”
70. Raekwon – “The G-Hide” (Feat. Ghostface Killah)
69. Murs – “Can It Be”
68. Ludacris – “I Do It for Hip Hop” (feat. Nas & Jay-Z)
67. 88 Keys – “Stay Up” (Feat. Kanye West)
66. Wale – “Go Mode” (Feat. Bun B & Pusha T)
65. Fonzworth Bentley (feat. Kanye West & Andre 3000) – “Everybody”
64. Bun B – “Damn I’m Cold” (Feat. Lil Wayne)
63. Young Jeezy – “Put On” (Feat. Kanye West)
62. Ill Bill – “My Uncle”
61. eMC – “Traffic” (Feat. Little Brother)
60. The Grouch – “Artsy”
59. Blu – “It’s Okay”
58. Ice Cube – “Gangsta Rap” Remix (Feat. Scarface & Nas)
57. N.E.R.D. – “Everyone Nose”
56. Termanology – “How We Rock” (Feat. Bun B)
55. DJ Muggs & Planet Asia – “9MM”
54. The Roots – “Rising Down” (feat. Mos Def & Styles P)
53. Foxy Brown – “Too Real” (Feat. AZ)
52. Jay Electronica – “Exhibit A (Transformations)”
51. Scarface – “Emeritus”
50. Royce da 5′9″ – “Shake This”
49. Snoop Dogg – “Neva Have 2 Worry”
48. Atmosphere – “You”
47. Statik Selektah (w/ Bun B & Cory Mo) – “Get Out the Way”
46. Pacewon and Mr.Green – “Children Sing”
45. Killer Mike – “Pressure” (Feat. Ice Cube)
44. The Alchemist – “Therapy” (Feat. Evidence, Blu & Kid Cudi)
43. Pharoahe Monch – “Broken Heart”
42. Common – “Gladiator” (Feat. Pharrell)
41. Black Milk – “Give the Drummer Sum”
40. Q-Tip feat. Norah Jones – “Life Is Better”
39. Saigon – “Believe It” (feat. Red 5)
38. Joell Ortiz – “Memories”
37. Joe Budden – “Who”
36. Ludacris – “Undisputed”
35. Large Professor – “The Hardest” (Feat. AZ & Styles P)
34. The Game – “Letter to the King” (Feat. Nas)
33. Pacific Division – “Taste”
32. B.O.B. – “Generation Lost”
31. The Knux – “Cappuccino” (Remix)
30. Sheek Louch – “Good Love”
29. Jadakiss – “From Now Til’ Then”
28. Lil Wayne – “A Milli”
27. Q-Tip – “Gettin’ Up”
26. Kidz in the Hall – “Drivin’ Down the Block (Low End Theory)”
25. Wale – “The Kramer”
24. J Live – “The Upgrade” (Feat. Posdnuous & Oddisee)
23. Rhymefest – “Stolen”
22. Nas – “Sly Fox”
21. Buckshot & 9th Wonder – “Hold It Down” (feat. Talib Kweli & Tyler Woods)
20. Busta Rhymes – “I Got Bass”
19. Young Jeezy – “My President” (Feat. Nas)
18. T.I. & Jay-Z – “Swagga Like Us” (Feat. Kanye West & Lil Wayne)
17. Jay-Z – “History”
16. Ludacris – “MVP”
15. T.I. – “No Matter What”
14. Statik Selektah – “To the Top” (w/Saigon, Cassidy, Termanology)
13. B.o.B. – “I’ll Be in the Sky”
12. Nas – “Black President”
11. Q-Tip – “Move/Renaissance Rap”
10. Jake One (w/ Brother Ali & Freeway) – “The Truth”
9. Kid Cudi – “Day ‘N’ Nite”
8. Elzhi – “Motown 25″ (Feat. Royce da 5′9″)
7. Busta Rhymes – “Don’t Touch Me (Throw da Water on ‘Em)”
6. The Roots – “Rising Up” (Feat. Wale & Chrisette Michele)
5. Lil Wayne – “Dr. Carter”
4. Nas – “Queens Get the Money”
3. Reks – “Say Goodnight”
2. Jay Electronica – “Eternal Sunshine (The Pledge)”
1. Big Boi – “Royal Flush” (Feat. Raekwon & Andre 3000)
Geht irgendwie. Ich bin also gespannt auf das Album.
Da ihr ja in drei Tagen selber Weihnachten feiert, fand ich es sinnvoller euch einen exklusiven Auszug aus Kanyes Erlebnis-/Praktikumsbericht zu präsentieren. Enjoy!
Bin heute in Paris gelandet. Der Flug war ok. Hab mir die ganze Zeit mein neues Album angehört. Grrrandios! Auf dem Rollfeld lag ein Pinguin. Was das wohl bedeutet? Hab mich auf der Suche nach der Gepäckausgabe verlaufen. Dann stand neben mir ein alter Mann in einem ultra-freshen, weißen Mantel und alle riefen „Papa Ratzi! Papa Ratzi“. Ich bin natürlich gleich ausgerastet und habe ihn geschlagen. Ich dachte er will mich fotografieren. Die Arrestzelle war in dezentem Grau gehalten. Sehr schön! Danach haben mich die Louis Vuitton-Leute abgeholt und sind mit mir in die Firmenzentrale gefahren. Laaangweilig! Keiner da kannte mich und ich wurde für meinen laubfarbenen Latex-Regenmantel ausgelacht. Pfff, der ist von einem total unbekannten, finnischen Designer! Egal. Danach wollte ich mit dem Chefdesigner Marc Jacobs sprechen, um zu klären wo ich arbeiten kann. Er aß aber gerade und ließ mir ausrichten, dass ich gerne die Toiletten säubern dürfte. Frechheit! War dann sehr traurig und habe kurz geweint. Auf der Toilette. Beim Putzen. Danach bin ich spazieren gegangen und habe mir die Architektur reingezogen. Wow! An einer Straßenecke lag ein dreckiger, alter Mann und bettelte. Igitt! Ich sagte ihm dann, dass er nicht der einzige mit Problemen sei und dass er sich mein neues Album kaufen soll. Mal sehen was morgen so passiert. Ich guck jetzt noch Arte und schlaf dann. Natürlich nackt (mal sehen was der Zimmerboy morgen früh sagt..hihi!)
PS: 50 Cent stinkt!
2.Der Zwirn-Zwist!
Da niemand mehr Rap-CDs kauft (außer gutbetuchten Connaisseuren wie Ackermann und Wiedeking) und mit Sprechgesang allein keine Rente mehr zu machen ist, hat Fler seine eigene Modelinie „Psalm 23“ gestartet. Psalm 23? Da geht es doch um den Hirten und das finstere Tal… Ein recht ungewöhnlicher Name, möchte man meinen. Erwartet hätte man wohl eher „Weißes Rauschen“ oder „Südberlin Thuglife“. Aber gut, die Bibel soll es sein und muss als Inspirationsquelle herhalten. Und irgendwie macht das auch Sinn, schließlich ist Flers Schaffenswerk durchzogen von religiösen Querverweisen und Andeutungen. Zum Beispiel in dem Track…naja fällt mir jetzt nicht ein. Außerdem hat er das letztens selber erklärt. Aber die Erklärung fällt mir auch nicht mehr ein. Das wirklich Erschreckende ist allerdings, dass sich die Designs seiner Sachen ernsthaft an der einfallslosen und unsäglich peinlichen „Ich geh mit ner Rolex in U-Haft“-Ästhetik des Ed Hardy-Gaylords orientieren sollen. Das teuerste Shirt kostet auch nur achtzig Euro. Ein Klax für seine Zielgruppe, außerdem müssen die chinesischen Kinder-Schneider auch irgendwie bezahlt werden. Keine echte Alternative ist da Bushidos Linie „Ferchichi“, die er gestartet hat, obwohl er noch CDs verkauft und seine Rente gesichert ist. Das Ganze ist allerdings mehr Merch als Psalm und dürfte Bushidos Portemonnaie zusätzlich füttern. Damit bleibt er der einzige Hip Hop Entrepreneur in Schland, ob es euch und ihm passt oder nicht. PS: War einer der Berliner Leser schon mal in seinem Laden?
3.Halt die Presse!
Wenn verschiedene Welten aufeinandertreffen, ist das in der Regel sehr spannend. Außer bei Madonna und Timbaland, da ist es einfach nur Kaugummi mit Mülltütengeschmack. Ein besseres Beispiel für eine gelungene Grenzüberschreitung ist Staigers Interview mit dem Ochsenknecht-Bengel. Für die Idee gibt’s schon mal zehn Punkte. Ich will nicht allzu viel dazu sagen, denn die meisten von euch haben es eh schon gelesen und wenn nicht, solltet ihr das schleunigst tun. Festzuhalten bleibt: „Wer ist das?“ zu antworten, auf die Frage wie man Punchlines findet, ist der Move des Jahrtausends und Tai Jason ist ein verdammt cleverer Hund. Ein anderes (wesentlich unangenehmeres) Beispiel ist das spiegelonline-Interview mit Kanye. Erstaunlich, mit welcher Leidenschaft da versucht wurde, den Chicagoer mittels aggressiver Fragestellungen in irgendeine Ecke zu drängen. Was war da denn los? Man weiß es nicht! Aber verstörend ist es dennoch, wenn dieser Andreas Borcholte versucht, einen erwachsenen Mann durch Sätze wie „Das haben Sie doch von langer Hand geplant, oder?“, „Aber so funktioniert die Welt ja nun mal leider nicht!“ und „Ach ja? Ein bisschen kleiner geht es wohl nicht?“ zu provozieren und/oder zu kompromittieren. Gewollt ist nicht gekonnt, Koile!
4.Massiv und die FDP – Wer terrorisiert wen?!
Frag mal Leute die du kennst, was ihnen zum Stichwort FDP so spontan einfällt. Da werden Stichworte wie Möllemann, 18% und Westerwelle fallen. Und vielleicht noch Gaylord, wenn es jemand homophobes ist-dann aber schnell „Pfui“ rufen und kopfschüttlelnd weggehen. Massiv oder Deutschrap wird garantiert keiner sagen, dabei beschäftigt dieses Themenfeld schon seit einigen Wochen einen Teil der Liberalen, allen voran Markus Löning, den europapolitischen Sprecher der FDP. In einem spiegelonline-Video kritisiert er, das das Goethe-Institut diesen „brutalen Gewaltrapper“ auf Kosten des Steuerzahlers in diesen Hexenkessel geschickt hat, ohne sich vorher seine Musik anzuhören. Das nämlich hat Herr Löning gemacht und ist schockiert ob der Gewaltverherrlichung und den negativen Aussagen. Warum schickt man so einen in einen, sowieso schon von Gewalt und Terror heimgesuchten, Teil der Erde? Das konnte er einfach nicht nachvollziehen. Interessanterweise sprechen die dazwischen eingeblendeten Sequenzen eine andere, leisere Sprache, die Lönings angestrengtes Gezeter ein wenig wie populistisches Tamtam aussehen lässt. Man sieht junge Menschen die sich einfach nur freuen, dass überhaut mal jemand kommt und irgendwas macht. Ich stand dieser ganzen Sache auch sehr kritisch gegenüber (und tue es immer noch), aber so eine offensichtliche Hexenjagd steht nicht mal den „Freiheitlichen“. PS: Sehr ernüchternd ist auch die Meldung, dass sich das Goethe-Institut inzwischen von Massiv distanziert hat…ich bitte euch!
5.Rumble Old Men Rumble!
Der Jahreswechsel 2008/2009 steht ganz im Zeichen der alten, verdienten Hip Hop Herren. Da hätten wir zum einen EPMD, die mit einem sehr amtlichen Comeback-Album um die Ecke gerollt kamen und bewiesen haben, dass sie immer noch das Zeug zum…na einfach das gute Zeug haben. Klassisch, ohne unangenehme Überraschungen und trotzdem nicht altbacken. Electroshmectropopectro hin, Auto-Tune her-nach so langer Zeit ist es einfach schön mal wieder Erick Sermons seltsam verschluckten Lispeleien zu lauschen. Und wenn dann noch PMD im 90er-Modus um die Ecke stolpert und über seine stetige Relevanz plaudert, dann ist alles okay und ich fühl mich wieder jung. Danke, Opas! Ein Schwergewicht von fast noch größerer Hip Hop-historischer Relevanz ist Grandmaster Flash. Den kennen eigentlich auch alle Ü-20er und einige sind fest davon überzeugt, dass der ja „Hip Hop erfunden hat“. Hat er zwar nicht, denn das war Falcos Vater, aber einen sehr großen Beitrag hat er dennoch geleistet. Ich würde lügen, würde ich behaupten, das ich auf das neue Album gespannt bin. Dafür haben es einfach zu viele Alte Schule-Heroen verkackt, beim Versuch eine Brücke von vorgestern zu heute zu schlagen. Verstört hat mich auch seine Aussage in der Juice, dass The Cool Kids nur ein Abklatsch von Run-D.M.C. wären. Niiircht! Wen gab es noch? Richtig, Diamond D und Scarface! Solide, aber eigentlich warte ich nur auf die Rückkehr von Biz Markie. Was macht der eigentlich?
6.Denn sie wussten nicht was sie taten!
Huiuiui, Ron „Etherman“ Browz und Busta „Dungeon Dragon“ Rhymes haben sich mit ihrer musikalischen Huldigung des arabischen Geldes so richtig tief in die Scheiße geritten. Was anfangs noch als lustige Mitschunkel-Clubsause daherkam, hat sich inzwischen in einen Skandal von globalen Ausmaßen verwandelt und sorgt ständig für neue Schlagzeilen. So wie die Rezession. Da geht’s auch um Geld. Das Drama begann jedenfalls damit, dass ein britischer Radio-DJ gefeuert wurde, weil er „Arab Money“ gespielt hatte. Der Sender wurde vorher von wütenden Zuhörern mit Anrufen bombardiert und sah wohl keine andere Wahl, als sich nicht hinter seinen Mitarbeiter zu stellen und den Konflikt mittels einer Diskussion zu lösen. Das wiederum hat der Hot 97-Moderator und Komödiant Peter Rosenberg gemacht und sich mit arabisch-stämmigen Rappern über das Lied unterhalten. Dabei kam heraus, dass sie es alle feiern und nichts Anstößiges daran finden können. Also doch nur heiße Luft? Nein, denn alle waren sich außerdem darin einig, dass dafür der Remix überhaupt nicht klar geht. Denn da wurde die Hook in echtes Arabisch umgeändert und zwar ausgerechnet in Koranverse. Hätte man mit etwas mehr Fingerspitzengefühl auch umgehen können., zumal Busta und Swizz selber Moslems sind. Und ganz ehrlich, wenn Menschen wie T-Pain und Diddy, die sich in ihrer gesamten Karriere noch nie länger als zwei Sekunden über „ihre“ Texte Gedanken gemacht haben, plötzlich anfangen ihren Trashtalk mit (vermeintlich) arabischen Schlagwörtern aufzupeppen, ist das schon ein wenig eklig. Läuft!
7.Na wenn die das sagen…!
Kürzlich veröffentlichte das XXL Magazin eine Liste mit aktuellen Trends, die 2009 unbedingt aufhören müssten. Gehen wir mal ein paar durch. Als erstes sollten Rapper aufhören, Weezy, T-Pain und Akon zu featuren. Läuft. Zumal die meisten, die neben dem Gnom rappen, entweder abkacken oder mangels Geisteskrankheit komplett untergehen. Desweiteren sollte das Auto-Tune-Gehate aufhören. Mein Vorschlag wäre einfach komplett mit Auto-Tune aufzuhören. Dann klappt`s auch wieder mit dem Nachbar. Unerwünscht sind auch wöchentliche Freestyle/Exclusive-Serien, wobei das bei Mickey Factz ja überhaupt erst für einen Buzz gesorgt hat. Alle anderen sollten vielleicht wirklich darüber nachdenken, ob inflationäres Verschenken von B-Ware wirklich die beste Idee ist. 808-Drums, eigene Klamottenlinien und „Super-Producers“ wollen die XXLer auch nicht mehr. Word! Die ersten beiden wurden auch wirklich zur Genüge zelebriert. Und was sogenannte „Super-Producers“ angeht: Richtig Panne war das schon bei diesem Solar, der ernsthaft dachte, er könne Premo ablösen und Guru wieder relevant machen. Falsch gedacht!
8.Hi Janet, ich kenn da jemanden…!
Leute, das ist eure Chance. Ihr fandet Janet Jackson schon immer heiß? Und zwar seit den Achtzigern? Die Frau, die nur ein einziges gutes Lied gemacht hat, nämlich das von Dilla (R.I.P.) gelacete „Got Till It`s Gone“, wofür er ja frecherweise keine Credits bekam und sich mit einem noch besseren Remix rächte, ist wieder zu haben. Ja, richtig gehört. Sie hat endlich den bärtigen Fünfjährigen im Körper eines Zwölfjährigen abgeschossen und sucht nun wieder einen Partner. Da ich nicht weiß ob dieses Liliputaner-Ding ein Fetisch von ihr ist oder ob sie auch mit Männern ausgehen würde, die nicht aussehen wie ein Mix aus Usher und Macaulay Culkin (zu Kevin-Zeiten..), müsst ihr einfach mal ausprobieren. Schriebt ihr ne Mail oder twittert, dass ihr sie feiert und mit ein wenig Glück seid ihr die neuen Mr. Jacksons. Warum dieser Aufwand? Na ist doch klar! Als Janet`s Neuer könntet ihr eines der größten und mysteriösesten Rätsel der Menschheitsgeschichte, neben dem JFK-Attentat und den Hitler-Ufos, lösen. Richtig, es geht um MJ`s ominösen Bleichprozess. Als zukünftige Schwager könntet ihr das Geheimnis lüften und die Neugier von Millionen von Menschen/Bloggern befriedigen. Los jetzt, ich will das endlich wissen: Krankheit oder Bleichmittel?
9.?uestionable prognosis!
Der bärtige Roots-Drummer ist eine Legende und damit auch eine echte Institution. Das heißt, wenn du ihn etwas fragst, gehst du automatisch davon aus das du eine weise und wahre Antwort erhältst. Eine Antwort, die so wohlüberlegt und durchzogen von jahrelanger Erfahrung ist, dass man sich auf sie auch noch in zehn Jahren beziehen könnte. Zum Beispiel für eine wissenschaftliche Dissertation. Oder ein Kneipengespräch über den Niedergang des Sprechgesangs. Leider Gottes, haben diese Annahmen keine Existenzberechtigung mehr. Warum? Nun, ?uestlove wurde kürzlich gefragt, wen er für die zukünftigen Game-Beherrscherz halte. Seine Antwort: Jim Jones (!) und Ron Browz (!!!). Das ist, mit Verlaub, das Irrsinnigste das ich je gelesen habe (naja „“ war vielleicht noch irrsinniger). Jim Jones hatte einen Hit und das ist schon etwas her. Seine neue Gang kann genauso wenig wie die von Juelz, diese Xmas-Eskapaden sind peinlich und „Pop Champagne“ ist nicht „Ballin“. Izzo! Und da wären wir auch schon bei Ron Browz. Der Harlemese hat auf jeden Fall den einen oder anderen Klassiker gebastelt („Ether“, „Ebonics“ etc.) und hat gerade etwas Aufwind durch seine auto-getuneten Kollaborationen mit Jimmy und Busta. Aber das reicht weder um die Spielzeit 09 zu dominieren, noch um darüber hinaus relevant zu bleiben. Bessere Vorschläge, jemand?
10.Was macht eigentlich…!
Afrob? Ich sag mal so, „Rolle mit Hip Hop“ war das erste deutsche Rapalbum das ich komplett gefeiert habe und mit dem ich am meisten Erinnerungen verbinde. „Gefährliches Halbwissen“ ist auch ein Klassiker, gar keine Frage, aber Robbes Debüt war damals einfach DER Soundtrack für den Sommer. Den ganzen Tag auf dem Basketballplatz abhängen (und ab und zu mal spielen), die ersten Gehversuche in Grünland und den ganzen Tag über mit der Abendgestaltung beschäftigt sein. Hach ja. „Rolle mit Hip Hop“ war damit wohl mein deutsches „Illmatic“ und deshalb liegt mir die Frage nach dem Verbleib auch am Herzen. Ho Nomo! „Made in Germany“ hab ich in den Staaten viel gehört und finde es bis heute zu Unrecht unterbewertet. Auch „Wer hätte das gedacht“ ist viel besser als viele meinen. Nicht nur das die Beats absolute Spitzenklasse waren, auch muss man sagen das Sam, wenn er sich schon einen Beat teilt, am besten mit Afrob harmoniert. Bis heute. „Hammer“ hat mich leider nicht so richtig umgehauen und dann wurde es ja auch schon langsam still um den Stuttgarter. Es gab einige Features, wobei das mit Hengzt besonders hervorgehoben werden muss („Ich bin jetzt Locke der Boss, Alda“!), aber mehr auch nicht. Irgendwer meinte mal, dass er ein eigenes Label gründen will und das es bald wieder Musik von ihm gibt. Hm, Sam hätte ihn ja auch einfach zu Deluxe holen können und…egal! PS: Dieses Cobra 11-Ding ist übrigens nie passiert…bitte!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!
PPS: Checkt mal die unfassbaren „Flight Of The Conchords“ ab!
PPPS: Checkt ebenfalls mal Vasily Konstantis neus & kostenloses „HHNoise“-Onlinemagazin!
PPPPS: Eine besinnliche Weihnacht und einen glatten Rutsch wünsche ich Euch!
Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de
„Von Praktikanten und Guerillas – Niemand an der Ecke singt Schlager wie wir!“
Die Jubliäumsausgabe – 40 Kolumnen and still runnin`!
1.Weihnachten im…Hip Hop Himmel!
2.Deutschraps Indiskretion!
Wenn du ein Problem mit deiner Familie, deinen Freunden oder deinem Arbeitgeber hast, mit wem redest du dann zuerst darüber? Genau, mit Millionen von anonymen Internet-Usern! Damit liegst du voll im Trend, denn auch die deutschen Rapper machen das nicht viel anders. Dank Youtube und Myspace sind sie in der Lage, den Rest der interessierten und/oder gelangweilten Rapublik über die neuesten Entwicklungen zu informieren. So verkündete Hengzt vor einiger Weile noch, dass sein neues Rapalbum doch nicht erscheinen werde, da sein Label sich aus Angst vor einer erneuten Indizierung weigern würde. Wow. Soweit ich mich erinnern kann, besteht Murderbass nicht aus älteren Managertypen, die Kaviarkaugummi kauend in Bürotürmen hocken, sondern aus Atzen von ihm. Oder nicht? Jetzt wurde jedenfalls wieder zurückgerudert und das Album kommt doch. Ein anderer Rapper, der freimütig Interna ausplauderte, ist sido. Im Interview mit Toxik bekannte er, offensichtlich under the influence of irgendwas stehend, dass Fler und Bobby nix mehr verkaufen, er den Aggro-Karren deshalb immer alleine aus dem Dreck ziehen müsse und das er nichts gegen einen neuen Deal, entweder bei Aggro oder woanders, hätte. Die Bosse werden es ihm gedankt haben!
3.Der reichste Praktikant der Welt!
Kanye West ist einer der konsequentesten und ehrlichsten Promi-Musikanten der letzten Jahre. Während noch alle davon reden das sie ihr Ding machen, macht er es schon längst. Das ist eigentlich seit College Dropout so und wahrscheinlich schon seit seinem allerersten Beat. Seien wir doch mal ehrlich, am Ende macht er nichts anderes, als das was er will. Und zwar immer. Wer kann das schon von sich behaupten? Nicht schwer, sagt ihr, der ist ja auch Millionär und kann es sich leisten Unfug zu machen. Stimmt, aber den Erwartungen von Millionen Augen und Ohrenpaaren zu entsprechen ist umso schwerer. Besonders wenn man etwas schafft, das einem am Herzen liegt und das dann niemand so richtig mag. „808s & Heartbreak“ ist so ein Fall von unerwiderter Liebe. Die Verkaufszahlen sind nicht berauschend, die Blogger hassen es größtenteils und viele Fans der ersten Stunde können sich nicht entscheiden, ob sie angeekelt oder einfach nur maßlos enttäuscht sind. Ganz ehrlich, was habt ihr erwartet? Eine Rückkehr zu gechoppten Soulsamples? Ein neues „Stronger“? Neue Sonnenbrillentrends? Wenn er verlassen wird und seine Mutter stirbt und er dann der Meinung ist er müsste singen, dann lasst ihn doch singen und euch mal drauf ein. Schmerz und Trauer sorgten ja schon oft für hervorragende Musik, so pervers das auch klingen mag. Außerdem: Dudley Perkins kann auch nicht singen und macht es trotzdem. Kanye hört jetzt jedenfalls erst mal auf und macht Mode. Natürlich nicht so wie jeder, sprich eigene Modelinie die keinen interessiert und kackhässlich ist, sondern als Praktikant bei Louis Vuitton. Darauf hat er halt gerademehr Bock. Verständlich!
4.Ey, tutet uns supporten, sonst tuten wir euch gedisst werden!
Klingt wie der Titel eines neuen Albums aus den Untiefen deutscher Kriminellen-Mundart, ist aber vielmehr eine reale Aufforderung, mit der sich Donni und meine Wenigkeit letzte Woche konfrontiert sahen. Eine obskure Rapperclique aus Berlin lud ein Video hoch, in dem sie, von unpassenden Bildern unterlegt, irgendeinen anderen irrelevanten Rapper dissen. Soweit nichts Besonderes, passiert in Deutschland jeden Tag tausendmal. Mit dem Unterschied, dass die Jungs, die mit ihrem sprachlichen Unvermögen ganz offen umgehen („Wir tuten dich unterstützen, dafür tutest du uns dissen…“!!!), das ganze ein Schwänzengäng-Exclusive nannten. Da wir diese Asseln nicht kennen und auf keinen Fall mit ihrem verfehlten Soundentwurf in Verbindung gebracht werden wollen, forderte ich sie auf, unseren Namen aus dem Titel zu nehmen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall Sprachrohr der Crew und offensichtlich LRS-Patient, gemacht. Ihrer Ansicht nach passt das schon so, denn sie hätten das ja für uns gemacht weil sie den Blog so feiern. Moment mal! Aber er hatte kein Einsehen und meinte dann wortwörtlich: „wir werden uns heute beraten ob wir ein disstrack gegen euch machen müssen“. Und das war grammatikalisch noch sein bester Satz. Letztendlich entfernten sie es, aber nicht ohne uns noch für den Tod von Hip Hop, den Erfolg von Lil Wayne und das Ende jeglichen Community-Gedankens verantwortlich zu machen. Den „Disstrack“ gab es aber trotzdem. Er ist großartig geworden. Donni meint ja, dass es nur Satire sein kann. Ich hoffe es zumindest!
5.Neid is ne Schlampe…und zwar ne hässliche!
Kennt ihr die tragische Geschichte von Jaz-O? Es waren einmal zwei Jungs, die lebten in den Marcy Houses, einer großen, tristen Sozialbauwohnung in Brooklyn. Beide waren arm und liebten Rap. Einer von beiden sollte später ein schwerreicher Rapper und Unternehmer, sowie der Ehemann von Beyconcé werden. Der andere niiirrrcht. Auflösung folgt! Beide waren in der Crew High Potent, die sich aber schnell wieder auflöste. Einer der beiden war schon etwas besser und erfahrener und bekam Ende der 80er einen Deal. Er veröffentlichte sein Debüt und featurete auf der erfolgreichen Single „Hawaiian Sophie“ natürlich seinen Partner und sorgte so dafür, dass dieser sich einem breiteren Publikum vorstellen konnte. Zieht euch unbedingt mal das Prinz von Bel-Air-mäßige Video rein! So ging das los mit dem Jigga, der damals den hektischen Fu-Schnickens-Style fuhr und damit noch so weit vom swaggernden Über-Hustler entfernt war wie Scatman John. Die Jahre verflogen und plötzlich kam „Reasonable Doubt“. Der Rest ist Geschichte. Und Jaz-O? Der beschimpfte Jigga letztens mal wieder in einem Video. Da steht er in der alten Hood und betont, dass er keinerlei Security hätte. Kostet ja auch. Er behauptet dann noch, Jigga käme nicht von hier und das der sich bloß nicht blicken lassen soll. Das traurige Finale: er zündet seinen Rocawear Hut an und geht. Einen McMissgunst, bitte!
6.Der (späte) Guerilla-Sieg der anderen drei Elemente!
Diese Theorie von der strikten Einteilung der Hip Hop Kultur in vier Elemente vertritt ja heutzutage kaum noch einer. Beziehungsweise interessiert diese mühselige und leidliche Debatte einfach keinen mehr und am Ende macht eh jeder seins. Einteilung hin, Ausgrenzung her. Erst kürzlich erfuhr ich, dass Falk über just diese „fälschliche Einteilung“ an meiner jetzigen Uni referierte. Hätte ich mir gerne angehört. Wäre sicherlich auch erquicklicher und interessanter gewesen als Spaxs rührselige Ausführungen zu dem Thema, die sich Farid Ständer und meine Wenigkeit vor zwei Jahren reingezogen haben. Vergessen wir das alles mal und gehen einfach davon aus, dass es diese vier Elemente gibt und sie in friedlicher Koexistenz vor sich hin breaken, sprühen, scratchen und rappen. Oftmals schimpfen ja die Vertreter der ersten drei Elemente über Rap, weil Rap die ganze mediale Aufmerksamkeit und haufenweise Geld bekommt. Aber stimmt das auch? Ich sage nein, zumindest nicht in Deutschland und auch nicht was das Geld angeht. Klar, die Webseiten, Foren, Magazine und Fernsehformate behandeln zu 90% Rapper und worüber die rappen. Aber reden wir doch mal über Geld. Wie viele deutsche Rapper können wirklich von ihrer Musik leben? Normal leben, ohne Villa und Ferrari, denn das kann hier nur einer. Nicht besonders viele. Die meisten arbeiten nebenbei oder…auch nicht. Es gibt aber bedeutend mehr Breaker, Sprüher und DJs die von ihrer Passion leben können, weil sie diese zu einem normalen Beruf gemacht haben. Egal ob Tanzschule, Grafikbüro oder Club, diese drei Elemente sind definitiv in der sog. Corporate World angekommen und werden ernst genommen. Rap leider (immer noch) nicht. Und woran das liegt, müssen die Akteure wohl selber entscheiden!
7.Die Rezession frisst ihre Kinder!
Armer, reicher Cüüürbis. Letztens gab er bekannt, durch die Börsenturbulenzen einen ganzen Batzen Monetos verloren zu haben. Genauer gesagt ein paar Millionen! Das Mitleid hält sich erwartungsgemäß in Grenzen. Denn neben dem frechen Frettchen von der Ostküste gibt es noch ein paar Millionen Menschen die Geld verloren haben. Oder ihre Häuser, Autos, Jobs und sonstige Luxusartikel die man sich so als Otto Nichtrapmogul leistet. Darauf das er ganz nebenbei auch der bestverdienenste Rapper des vergangen Jahres war, soll an dieser Stelle auch nicht weiter eingegangen werden. Es herrscht eben Rezession und da macht man halt mal mit, um dem Volk seine Anteilnahme zu demonstrieren. Seht her-ich bin einer von euch! So wie Jeezy, der sein letztes Album passenderweise „The Recession“ nannte. Ob er damit auf seine lyrische Weiterentwicklung oder die wirtschaftliche Situation anspielen wollte, wird auch nach dem Hören nicht so richtig klar. Etwas ernster geht es bekanntermaßen bei Dame Dash zu, dessen finanzielle Situation sich immer mehr verschlechtert. Aber auch Suge Knight und das ehemalige TLC-Mitglied T-Boz sind dabei ihre Häuser zu verlieren und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis weitere Musikanten und Möchtegern-Mogule folgen. Chi Ching!
8.He just died in my arms last week!
Irgendwann musste es ja mal passieren. Nach einem Jahr Dauerbeanspruchung gab mein Ipod letzte Woche seinen Geist auf. Er ist zwar nicht explodiert und geht immer noch an, aber er weigert sich inständig Lieder abzuspielen, springt dafür aber beständig vom ersten Track eines Albums zum siebenten und präsentiert mir eine sehr eigenwillige Farbumgestaltung der Cover oder lässt sie einfach weg. Das ganze passierte mir natürlich ausgerechnet an dem Tag, an dem ich ihn wegen der vielen Freistunden und Wege am dringendsten gebraucht hätte. Er ließ mich also im Stich und dämmerte friedlich vor sich hin, während ich mit einer völlig vergessenen Problematik konfrontiert wurde: Gespräche in öffentlichen Verkehrsmitteln (ach ja meinen Gallardo hatte es am selben Tag auch erwischt..). Unsicher und völlig irritiert setzte ich mich so weit hinter wie es ging und starrte angestrengt aus dem Fenster. Normalerweise hätte ich mir in dieser Situation Kalkofe reingezogen oder irgendein bescheuertes Mixtape, aber so wurde ich zum Zuhören verdonnert. Zwei unnatürlich unschöne Höllenbewohnerinnen auf Erdurlaub unterhielten sich lautstark darüber, ob der Student vor ihnen, der sich von seiner Begleitung wiederrum mit den Worten „Lass es dir heute Abend munden“ verabschiedete, schwul sei oder nicht. Als dann noch ein Handy klingelte („Sexy Back“) und ein höchstens zehnjähriges Mädchen ranging, um ihrer Mutter stolz zu verkünden, sie hätte dreißig Euro bei Douglas gelassen, wollte ich nur noch eines tun: einen Kuchen aus Steve Jobs Adamsapfel und Augäpfeln backen!
9.Die Überschrift von Punkt 5 umschreibt auch Soulja Boy!
Der dümmliche Sohn von Splinter und Biene Maja ist wie ein zutrauliches Stinktier. Man möchte mit ihm so wenig Zeit wie möglich verbringen und wünscht ihn sich weit weg. Doch dann kommt er jedes mal wieder an und man beschäftigt sich mit ihm, getrieben von Mitleid und der Hoffnung auf Besserung, so lange bis er wieder was von sich gibt. Dann wird er wieder unausstehlich. Diesmal ist es eine neue Marketingstrategie, die sich der crankende Hobbit ganz alleine ausgedacht hat. Er möchte nämlich von seinem neuesten Machwerk eine Million Exemplare absetzen. Und zwar innerhalb der ersten Woche. Um dies zu erreichen, fordert er nun all seine Myspace und Youtube-Freunde per Mysppace und Youtube dazu auf, sein Album in der ersten Woche zu kaufen. Und zwar eine Million mal! Insgesamt natürlich, denn sonst würde er ja eine Milliarde verkaufen und das wäre das Startsignal für die Romulaner, mit der Zerstörung des blauen Planeten zu beginnen. Wie er darauf kommt, dass das klappen könnte, weiß kein Mensch. Aber das es nicht klappen wird, weiß jeder. 1998 is over!
10.Was macht eigentlich…!
Benzino? Der Bostoner Rapper, Label-Chef und Miteigentümer der ehemaligen Hip Hop Bibel „The Source“ hat einen derart rasanten Abstieg hingelegt, dass man ihm dafür eigentlich die „Zlatko Ehrenmedaille“ verleihen sollte. Alles begann damit, dass sein Kumpel David May zusammen mit Jon Shecter 1988 die Source gründete. Dieses Magazin wandelte sich später, wie allgemein bekannt sein dürfte, vom simplen Newsletter zum einflussreichsten Hip Hop Magazin des Universums. Und das wäre es auch heute noch, gäbe es da nicht diesen seltsamen Mann, dessen Name einem sofort diesen typischen Tankstellengeruch ins Gedächtnis ruft. Benzino, der sich immer gern als einzig relevanten Bostoner inszenierte, ganz so als gäbe es Edo G. und die Kreators nicht, war anfangs nur Mitbesitzer, nahm aber bald schon vermehrt Einfluss auf die Berichterstattung. So ließ er einem Album seiner eigenen (völlig unbedeutenden und erschreckend untalentierten) Crew eine lächerlich hohe Wertung geben und legte sich mit Eminem an, was bisher noch keinem gut getan hat (Ja Rule hat mir zumindest gestern im McDrive den Milkshake ans Fenster gereicht). Irgendwann sprangen die meisten Anzeigenkunden ab, das Geld wurde knapp und die ersten Klagen prasselten ins Haus. Viele Leser wechselten zum XXL-Magazin und der Einfluss des ehemals einflussreichsten Hip Hop Mediums geht gegen Null. Benzino wurde zwar vor zwei Jahren durch den Vorstand entmachtet, aber erholt hat sich das Heft noch immer nicht. Um Snaga zu zitieren: „…und das hast du ganz alleine geschafft“ Bravo!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!
PPS: Jawoll, das war die vierzigste Kolumne. Dankeschön für die Treue!
PPPS: R.I.P. Party Arty
PPPPS: Kann es sein, dass der kanadische Rapper Drake aussieht wie Fard?
Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de

Keyshia Cole & Lil Wayne – I Love You
Jay-Z feat. MC Lyte – BK Anthem
Gefunden bei Mombe
Cüüürbis hat all seine Freunde eingeladen, um mit ihm Weihnachten in seiner Villa zu feiern. Letzten Endes sind sie zu dritt. Yayo und Banks müssen ja eh nur die zehn Kellertreppenstufen bewältigen, um ins Wohnzimmer zu gelangen. Der dreißig Meter hohe Weihnachtsbaum wurde mit Dollarnoten behangen und halbnackte Amüsierdamen räkeln sich an den Ästen. Gelangweilt sitzt die Unit um den Baum, trinkt Vitamine Water und verliert kein Wort. Eine Stunde später: Banks stützt sein Kinn auf dem Tisch ab, Yayo zieht sich abwechselnd Koks und Kaba Vanille rein und ihr Boss trommelt nervös mit den Fingern. Es ist Zeit für die Bescherung! Marvin und Christopher überreichen Cüüürbis eine selbstgebastelte The Game-Voodoo-Puppe. Sofort beginnen seine Augen zu leuchten und er umarmt seine beiden Protegés stürmisch. Als die Stripperinnen das sehen, verlassen sie angeekelt die Villa und fahren zurück nach Shemalehausen. Später am Abend sitzen die drei Kumpels zu Tisch und verspeisen einen Hackfleisch-Fat Joe. Nach dem Essen kündigt Cüüürbis an, sein Geschenk im Keller überreichen zu wollen. Er lässt Lloyd und Tony den Vortritt und schlägt dann lautlachend die Kellertür zu. „U ain`t gettin` shit, bitches!“ Weinend legen sich seine Mitbewohner ins Bett und hören zum Einschlafen „Pippi in Taka-Tuka-Land“ Crew Love!
2.Beat-Bücher bilden bestimmt bombastisch!
Es gibt Sachen die sind so abwegig das man kaum glauben kann, dass es sie wirklich gibt. Zum Beispiel Burberry-Regencapes für Hunde, Eierkuchen-Fertigmischungen und ein Buch übers Beatbauen. Richtig gelesen, ein Buch das den Anspruch erhebt, ein Lehrwerk für angehende Hit-Produzenten in Deutschland zu sein. Damit das Ganze nicht allzu absurd wirkt, liegt dem Werk, namens „Die HipHop Formeln“, noch eine CD bei. Mit dieser kann man sich dann fünfzig Beispiel-Beats reinpfeifen. Zum Zwecke der Authentizität enthält das Buch, neben unerlässlichen Infos über Akkorde und Harmonien, interessante Interviews mit Leuten wie Phrequincy, m3&Noyd, Beathovenz usw. Immerhin wurden damit Leute ausgewählt, die auch wissen was sie tun. Leider wird das durch die Tatsache überschattet, dass der Autor Dr. Volkmar Kramarz heißt, 54 Jahre alt ist und schon mal ein Buch namens „Die PopFormeln“ veröffentlich hat. „Na und?“ werdet ihr jetzt sagen und euch trotzig das Snippet reinziehen. Was hab ich euch gesagt? Der gute Mann klingt so, als würde er seine potentielle Zuhörerschaft entweder für Autisten oder für Dreijährige halten. Was ist los mit dem? Gerhard Schöne-Syndrom? Und wenn alle Beats so klingen wie auf dem Snippet, dann scheinen seine „HipHop Formeln“ nicht aufzugehen. Zieh Leine, Volkmar!
3.Carter Gollum vs Anabolicüürbis!
Jetzt geht’s rund, meine Freunde. Weezy und die Neunlochstute werden sich, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, einen offenen Schlagabtausch liefern. Hoffen wir das es bei Worten bleibt, denn rein körperlich ist der Purple Smurf dem Hooligan aus Queens hoffnungslos unterlegen. Wie es so weit kommen konnte? Nun, Cüüürbis hatte in der Vergangenheit schon öfters mal kleine Spitzen gegen Wayne losgelassen (z.B. über dessen Baby-Küsschen, nachzuhören auf „Part Time Lover“) Andererseits hat der gute Mann schon jeden Rapper dieses Universums beleidigt, bedroht oder anderweitig belästigt. Aber da Wayne momentan der erfolgreichste Irre in diesem Zirkus ist und Cüürbis somit abgelöst hat, ist er natürlich die perfekte Zielscheibe. Außerdem ist ein Track namens „Louisianimal“ aufgetaucht, auf dem Lil Boosie (schlägt namenmäßig knapp John Depp und Rocko) gefeaturet ist und der eine relativ delikate Textstelle enthält. In der macht sich das tätowierte Fischstäbchen über Fiffys Vitaminwasser-Deal lustig und sagt dann noch was ganz Unschönes: „I hope you die ugly, and tonight will be gorgeous“. Smack!
4.Trotz Kreativität Krise!
Deutscher Gangsta Rap ist tot. Das ist weder eine Neuigkeit, noch ein Grund Trübsal (oder sich das Hirn weg) zu blasen. Schon Q-Tip wusste, dass sich alles in Zyklen bewegt. Eine Phase löst die nächste ab und das ist auch gut so. Wäre ja schlimm, wenn Rap nach dem Putin-Prinzip funktionieren und uns allmorgendlich ein Déjà-vu bescheren würde. „Moment mal, schon wieder Young Ficki G auf dem Juice-Cover?“ In den US of A funktioniert das auch ganz gut. Die Kugelfische räumen so langsam das Feld (oder wenden sich Themen wie der Rezession zu) und machen den jungen Wilden aus der Bibliothek/Sneakerboutique deines Vertrauens Platz. Alle kriegen was ab vom Kuchen und sind glücklich. Nur hier in der Bundesrapublik läuft es wieder mal falsch bzw. gar nicht. Gangsta Rap hat sich zwar, nach krebsartiger Ausbreitung, selbst in den Goldständer gebissen und zieht sich nun aus Ermangelung an Publikumsinteresse in die Blockhütte zurück. Natürlich nicht, ohne vorher ein paar Protagonisten zu wohlhabenden Männern gemacht zu haben. Rapper wie Casper, Pi oder Maeckes müssten nun also endlich ihren verdienten Shine bekommen. Szeneextern versteht sich. Tut es aber nicht. Liegt das nur an der Unlust potentieller CD-Käufer? Frisst die Revolution ihre Kinder? Bestätigen K.I.Z. und Marteria nur die Regel? I don`t get it!
5.Warum reimt sich Ausrede auf Dr. Dre (und Zenit auf Eminem)?
Jetzt hab ich endgültig die Faxen dicke! Bisher habe ich ja noch versucht den ganzen Aftermath`schen Verschiebezirkus mit kleinen, lustigen Geschichtchen erträglicher zu machen, aber jetzt ist Schluss. Schluss mit lustig und Schluss mit Warten. „Ende des Jahres kommt es!“ „Garantiert!“ „Ich schwöre!“ – ja ist klar und mein Gallardo kann fliegen (obwohl wenn ich während der Fahrt völlig zugekokst die Hamann-Flügeltüren hochballer…egal). Ich hab jedenfalls an das Weihnachtsmärchen 2008 geglaubt. Die größte Frechheit ist allerdings die Begründung. Jimmy Iovine, der berüchtigte Interscope Hai, entschuldigte Dres erneute Terminverschiebung damit, dass der ja Eminem bei seinem neuen Album helfen müsse. Eminem? Neues Album? „An diese Bestellung kann ich mich nicht erinnern und deshalb würde ich gerne mal ihren Vorgesetzten sprechen.“ „Herr ******, wie kann ich ihnen helfen?“ „Gar nicht. Ich werde ab jetzt wieder bei Good Music, Stones Throw und D-Block speisen. Da bekomme ich das, was sich bestellt habe. Und jahrelang warten muss ich auch nicht!“ „Ja..äh..wie sie meinen“ Kopschüttelnd verlasse ich das Lokal. „Ein neues Eminem Album? Unglaublich diese Typen!“
6.Vorhang auf für Jimmy!
Wie ich letztens berichtete, ist der Boss der Byrd Bande ans Theater gewechselt. Zumindest für kurze Zeit, denn Rap ist ja sein eigentlicher Beruf. Geplant war ein Stück namens „Hip Hop Monologues: Inside the life and mind of Jim Jones“, um Promo für sein neues Album „Pray IV Reign“ zu machen und um den Leuten seine Gedankenwelt zu präsentieren. Scheinbar kam das auf..“Ballin!“..seinen bisherigen..“Ya diiig?“..Werken zu..“Flossin!“..kurz. Leider Gottes hatte ich keine Möglichkeit mir die Premiere dieses Irrsinns anzusehen. Ich hätte es wirklich gemacht! Zum Glück gibt es gute Leute wie die Jungs von Smoking Section, die sich den Spaß gegönnt und darüber eine Review geschrieben haben. Ich sag mal so: ich bin beim Lesen fast vom (mit Einhornfell bezogenen) Stuhl gefallen. Angekündigt war es ja als eine Art Sammlung introspektiver Monologe von und mit Jimmy. Nun, Monologe gab es genau keine und das ganze war dann mehr Hood-Musical als kafkaesque Selbstreflexion. Es gab u.a. keinen roten Faden, schlechten Sound und einen Schauspieler(?) der schon dreißig Minuten vor der Show zitternd und brabbelnd auf der Bühne stand und damit auch erst zehn Minuten nach der Show aufhörte. Was gab es noch? Einen Song für die Kids (war wohl gut das keine da waren), einen in dem er sich bei den Frauen entschuldigt („Thank you, bitches“…?) und einen adlibbenden Jimmy beim Push-Up Training. Balllinnn` for Hamlet!
7.Es kann nicht jeder ein Nobelpreisträger sein!
Irgendwie schaffen es einige transatlantische Spezialisten jedesmal, durch besonders geistreiche Aktionen und Aussagen aufzufallen und einen nachhalteigen Eindruck zu hinterlassen. Danke dafür. Fangen wir mal an mit R. Kelly, dem Pinkelprinzen von Chi-Town. Stellt euch mal vor, ihr wärt ein, zwar offiziell freigesprochener, aber inoffiziell überführter Sexgangster, den alle nur noch Pedo Piper nennen. Würdet ihr einen Remix zu Beyoncés „If i were a boy“ machen? Genau! Aber Kelly hat genau das getan. Sollte das ironisch werden? Oder eine Rechtfertigung (das innere Kind?). Sicher, WÄRE er ein Junge, dürfte er auch mit Mädchen intim werden. Aber so…kranke Scheiße! Weiter geht’s mit Floyd Mayweather Jr., ehemaliger Profiboxer, der seinem Spitznamen „Money Mayweather“ alle Ehre gemacht hat. Wie? Nun, in einem Club in ATL schmiss er vor Kurzen einfach so 30.000$ in die Menge. Kann man als rezessionshemmende Spendenaktion verstehen oder einfach als ekelhafte Aufschneiderei eines weichgeklopften Wichtigtuers. Und wir bleiben in ATL, wo es bei den Dirty Awards (was für ein Name!) zu einer Schlägerei zwischen T.I.s Weedcarrier/Hulk-Double Alfamega und den Kumpels von Shawty Lo (was für…egal) kam. Es fing an mit einem Disstrack, führte zu einem fliegenden Stuhl und endete mit Pfefferspray und Festnahmen. Gesittet, erwachsen und professionell!
8.Bahartz-4 jetzt oda watt?!
Nachdem sich Bahars sonntägliche Videoreihe, ein Mix aus investigativen Insider-Stories, Homeshopping und verfehlter Erotik, zu einer ernsthaften Konkurrenz für meine Kolumne entwickelt hatte, war ich heilfroh zu hören, dass damit erst mal Schluss ist. Als interessierter Konkurrent habe ich mir natürlich alle Folgen reingezogen (verteilt auf einen langen und verträglichen Zeitraum). Ich kann es nur noch einmal wiederholen: warum zur Hölle macht die Gute kein Astro-TV? Angestrengt in einer Schüssel mit Kristallen und Muscheln rumwühlen, irgendwelchen esoterischen Neurotikern Quatsch erzählen und dabei entrückt und beseelt zugleich in die Kamera lächeln. Also eigentlich nichts anderes als sie jetzt schon macht, mal abgesehen von der Schüssel und der Tatsache, dass man bei telefonischer Esoterik sofort zahlen muss und bei Bahar freiwillig spenden darf. Und glaubt man dem Barometer, dann haben sie schon fast 4.500€ bekommen. Aber da ich dem Barometer nicht glaube, rechne ich sehr fest mit einer baldigen Rückkehr Bahars. Ich will doch noch hören wie sie mal Klaus Wowereit bei einem Freestyle-Battle besiegte und wie sie Knut den Eisbären featuren wollte und dann von ihm belästigt wurde. Save BHr!
9.Piraten und Terroristen-Tekken Tag Tournament 2008!
Kann mir mal einer sagen was da los ist? Vor der somalischen Küste kapern Piraten im Sekundentakt Schiffe und behalten sie solange bis Lösegeld bezahlt wird. Okay, ist halt Business und Business Never Personal. Kennen wir ja alle. Aber jetzt haben sich auch noch ein paar verwirrte Spielverderber, die von den Medien als Terroristen bezeichnet werden aber eigentlich nur ein paar ortsansässige Rebellen sind, eingeschaltet und wollen die Piraten jetzt battlen. Das Hauptaugenmerk gilt dabei wohl dem hochmodernen, saudi-arabischen Tanker „Sirius Star“, der mit Unmengen von Öl beladen war und selbst auch eine ganze Menge wert ist. Klassische Hip Hop Situation. Wortsalven wechseln die Besitzer, Drohungen werden ausgesprochen und Zähne werden gefletscht. Damit es zu keiner Eskalation kommt, fordere ich die UN auf, KRS-One dahin zu schicken. „Stop the violence“ würde er dann schreien, während er zwischen die kampfbereiten Gruppen springt, um mit erhobenem Zeigefinger zu lehren. Am Ende wird gebreakt, gemalt und gerappt wie verrückt und KRS fährt mit dem Tanker nach Tibet, um die Nachfolge des Dalai Lama anzutreten. Peace!
10.Was macht eigentlich…!
Lake aka Lakey the Kidd? Einige von euch werden sich jetzt verwundert anderen Aktivitäten zuwenden (z.B. Kuchen backen oder Müll rausbringen), der Rest ist QB-sozialisiert und liest bitte gespannt weiter. Lake ist eine Legende in den Queensbridge Housing Projects. Das weiß man spätestens seit dem 93er Auftritt in der Stretch & Bobbito Show, in der er Lake grüßte, der damals seine siebenjährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes absaß. Wie es dazu kam, erklärte Lakey auf seiner Compilation „Lake Entertainment Presents: The 41st Side“ die 2001, zwei Jahre nach seiner Freilassung, erschien und sich 100.000mal verkaufte. Ich war damals zufällig in den Staaten und holte mir das Teil sofort, schließlich hatte es was mit QB zu tun und fiel somit genau in mein damaliges Beuteschema. Auf der CD erzählt er dann folgendes: Irgendein Typ aus einem anderen Viertel war in QB, um seine Olle zu besuchen. Sie schnappten ihn sich, er wollte sich (verständlicherweise) wehren und so schoss ihm Lake in den Bauch und ließ ihn da liegen. Huiuiui. Ich wusste damals nicht, ob ich lachen oder die CD in den Müll werfen sollte. Ich entschied mich für den Mittelweg und ignorierte seine offensichtliche Geistesschwäche. Bis zu seiner Hitler-Line auf „Revolutionary Warfare“ ging das auch ganz gut und durch das geniale Album mit Cormega zog er sich abermals aus der Affäre. Seitdem kam nicht viel. Ein mittelmäßiges Mixtape und die Info, dass er bei Death Row East sei. Das dürfte sich auch erledigt haben. Vor zwei Wochen verschickte er bei Myspace ein Bulletin, in dem er 16er zum Verkauf anbot. Auf meine investigative Anfrage hin, erfuhr ich den Preis: 1.500$!!!

PS: Hier geht’s zum Kolumnenarchiv!
PPS: 808s & Heartbreak ist geil! Der Beweis 2 auch! Mohnstollen auch!
PPPS: Wärt ihr auch gern auf dieser Party gewesen?
Kritik bitte an: wzeut9mnc74hd@kLoä+=js.de
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Gefällt mir das Video und der erfolgreiche ESPN Blogger Lil Wayne darf natürlich auch nicht fehlen.

Schöner Remix Part von Ricky Raus.
Bonus: